Gesellschaft

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3 Fragen an Psychotherapeutin Katrin Meier

Gibt es überhaupt das sogenannte Januarloch und die dazugehörende Januarsdepression? Oder bilden wir uns das nur ein? Katrin Meier aus Bern verneint deren Existenz nicht. Aber: Sie sieht diese ruhigeren Wochen am Anfang des Jahres als eine wichtige Zeit an, in der man in sich kehren kann. Die Psychotherapeutin empfiehlt sogar, regelmässig Auszeiten oder ein «Januarloch» durchs Jahr hindurch einzuplanen, um nach Innen zu hören. Das würde helfen, so die 47-Jährige, die Festtage im Dezember, die nicht selten mit vielen Erwartungen verknüpft sind, entspannter anzugehen – und somit dann auch den Januar.

Einsteins Albtraum

Die Physik hat sich verändert. Früher gingen Forscher wie Albert Einstein der Frage nach, «was die Welt im Innersten zusammenhält». Doch im Lauf des 20. Jahrhunderts wurde die Wissenschaft von Politik und Wirtschaft instrumentalisiert. Dies zeigt Alexander Unzicker in seinem neuen Buch auf, das nächste Woche erscheint.

Kleptomanie

Das ist eine neurologisch-psychologische Angelegenheit: Für mein täglisches Wohlbefinden brauche ich einen Moment, in dem ich etwas nicht bezahle, sondern entwende. Anders gesagt: Ein Tag, an dem ich nichts klaue, ist für mich ein verlorener Tag – also eigentlich ein geklauter Tag. Kolumne.

3 Fragen an Naturcoachin Ursula Seghezzi

Die gebürtige Schweizerin, die seit 2014 im Wendland lebt, bietet mit ihrem Mann seit mehr als 20 Jahren Naturrituale und Naturcoachings für Einzelpersonen und Gruppen an. Die Heilpraktikerin hat nicht nur chinesische Medizin studiert, sondern auch zu Mythen, Märchen und Naturritualen geforscht. Sie hat verschiedene Bücher zur Naturmystik geschrieben, hält Vorträge und begleitet Menschen auch bei längeren Prozessen wie mehrtägigen Waldzeit-Visionssuchen. Das von ihr gegründete «uma institut» in Norddeutschland beherbergt seit 10 Jahren ein eigenes Seminarhaus. Im Interview mit dem Zeitpunkt erklärt sie, worin ein Naturcoaching besteht und warum das In-Kontakt-Treten mit der Natur uns gerade in der aktuellen Situation sehr helfen kann.

1G-Regelung gefährdet die Grundversorgung in Peru

In Peru gilt seit dem 10. Dezember eine strikte 1G-Regelung. Ungeimpfte haben nicht einmal mehr Zutritt zu Bankomaten, Märkten und Supermärkten. Dass die Versicherungen nur bei Geimpften die vollen Behandlungskosten übernehmen, verschärft die Situation weiter. Ungeimpfte beharren jedoch trotz der massiven Einschränkungen auf ihren Grundrechten, denn offiziell gilt keine Impfpflicht.