Knapp 190’000 Briten haben sich verpflichtet, ihre Energierechnungen ab dem 1. Oktober nicht mehr zu bezahlen, falls die Bewegung bis dann eine Million Mitglieder erreicht.
Der Zeitpunkt zieht den Hut vor dem Umweltlabel für Kirchen. Der «Grüne Güggel» wird vergeben, wenn eine kirchliche Institution sich mit ihrem Verbrauch von Ressourcen auseinandersetzt und diesen optimiert. Nach dem Motto: «Kilowattstunden statt Menschen arbeitslos machen.»
Der britische Industrieverband «MakeUK» schlägt der neuen Premierministerin Liz Truss einen 100-Tage-Plan vor. Grossbritannien ist am stärksten von den steigenden Energiepreisen betroffen.
Die Gründe für den Rettungsschirm zugunsten des Stromkonzerns bleiben undurchsichtig. Es ist unmöglich, mit selber produziertem Strom an den Börsen so hohe Risiken aufzubauen, dass der Staat einschreiten muss.
Die einen haben Überlebensängste, die anderen streichen astronomische Rekordgewinne ein: Willkommen im Krisenkapitalismus! Abräumer und Kriegsgewinner der Energiekrise beobachten wir derzeit in Grossbritannien – Ähnlichkeiten hierzulande sind sicher reiner Zufall.
Der überwiegende Teil des Gashandels spielt sich an der Gasbörse in Amsterdam ab, wo die grossen Händler enorme Profite aus dem Gasmangel erzielen – und ihn verschärfen.
Der Raum enthält viele Energieformen, die noch nicht genutzt werden, obwohl – oder weil – sie unbeschränkt vorhanden und praktisch kostenlos sind. Wie diese Energien in nutzbare Formen ungewandelt werden können, erklärt der deutsche Physikprofessor Claus Turtur an einem Vortragam Freitag, 19. August im Landhaus in Solothurn.
Falls du auch schon mit Mordfantasien im Garten gestanden bist, deine Gefühle zwischen Verzweiflung und mittelalterlichen Rachegelüsten geschwankt sind, dann hast auch du vermutlich ein Problem mit Schnecken und wirst dich in dieser Kolumne wiedererkennen.
Die Niederlande und Frankreich verzeichnen diese Brutsaison einen starken Rückgang der Seevögelkolonien. Offiziell heisst es, die Vogelgrippe habe gewütet. Der wahre Grund könnte aber woanders liegen; die Brandseeschwalben sind teilweise einer hohen Strahlenbelastung ausgesetzt.