Seit 1989 in den USA die Impfungen auf breiter Basis gefördert werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder chronisch erkranken von 12 auf 54 Prozent gestiegen.
Milliarden Menschen weltweit wurden seit März Opfer von gewalttätigen Aktionen, mit der Regierungen ihre Ausgangssperren durchsetzen wollen. Jetzt ist die große Stunde der Gemeinschaftsbildung und gegenseitigen Hilfe.
Eine Gruppe rund um die Bauerngewerkschaft Uniterre fordert die Wiedereröffnung der Gemüsemärkte. Die Rechtslage ist eindeutig: Gemäss Verordnung des Bundesrates werden Marktstände für Lebensmittel gleich behandelt wie Supermärkte. Es müssen einfach die Abstandsregeln behandelt werden. Bereits haben La Chaux-de-Fonds und Neuchatel die Wiedereinführung der Lebensmittelmärke ab dem 8. April – rechtzeitig vor Ostern – beschlossen.
Wir sehen die besorgniserregenden Entwicklungen hin zu totalitären Gesellschaften. Wir sehen die unglaubliche Not, Angst, Einsamkeit bei alten Menschen, in benachteiligten Bevölkerungsgruppen und Regionen der Erde. Wir sehen aber auch sehr viele Beispiele von Mut und Solidarität. Und wir erleben das Aufatmen der Natur.
Robert Zollinger, der zusammen mit seiner Frau Christine Zollinger während Jahrzehnten eine Biosamen-Zuchtbetrieb führte, beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Wiederbelebung alter Sorten. Dieses Jahr sucht er Spargelsalat.
Soziale Absicherung der Bäuerinnen, faire Löhne für ausländische Landarbeiter und Kooperationen zwischen Produzenten und Konsumenten standen im Zentrum einer Tagung für solidarische Landwirtschaft in Bern. Der Druck auf die Grossverteiler soll erhöht werden.
Lebensmittelretten liegt im Trend. Es ist ein guter Trend, denn allein in der Schweiz landen jedes Jahr 2,3 Millionen Tonnen Essen im Müll. Über die App «Too Good To Go» erhält man Restaurantgerichte und Lebensmittel zu stark vergünstigten Preisen - und gutes Karma gibt's gratis dazu.
Wenn der Kunde König ist, fliessen die Profite in die Kassen der grossen Konzerne, die die Kunst der Verführung am besten beherrschen. Um der Natur und den Bedürfnissen der Produzenten in den Ländern des Südens besser gerecht zu werden, ändert der Fairtrade-Pionier Gebana nun die Regeln. Und siehe da: Alle gewinnen.
Gebana, Pionierin für einen gerechteren Handel, erwartet im Dezember die Mandeln der neuen Ernte aus Tunesien. Sie können jetzt vorbestellt werden - auch geröstet und gesalzen.