Ernährung

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Corona bringt Armut und Hunger

Die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise werden immens sein – weltweit. Regionen aber, die bereits vor Corona mit Missständen zu kämpfen hatten, werden besonders betroffen sein. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass die Pandemie die Zahl der Menschen in Armut in Lateinamerika und der Karibik um 45 Millionen steigen lässt.

Nicht der Verbraucher trägt die Schuld

Dank Corona sind die katastrophalen Zustände in deutschen Schlachthöfen wieder einmal Gegenstand von Debatten. Wieder einmal wird die Verantwortung für die Misere zwischen den Zeilen dem Verbraucher zugeschoben, der angeblich ja die Macht habe, an den Zuständen etwas zu ändern. Das ist zynisch und feige. Der Gesetzgeber hat die Missstände ermöglicht und ist nun dafür verantwortlich, diese Missstände auch wieder abzuschaffen.

Das Leben eines Tönnies-Schweines

Seit dem Corona-Ausbruch bei Mitarbeitern vom Fleischproduzenten Tönnies in Deutschland, sind Schlachthöfe und Tierhaltung wieder vermehrt im Gespräch: Die Tierrechtlerin Friederike Schmitz beschreibt das Leben eines typischen Tönnies-Schweines – von seiner Geburt bis zur Schlachtung.

Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere werden verboten

Dies entschied diese Woche die Grosse Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes (EPA). Auch die Schweiz wird das betreffen, da die vom EPA erteilten Patente auch hierzulande Gültigkeit haben. Die seit Jahren herrschende Rechtsunsicherheit ist damit aber noch nicht aus der Welt geschafft – es gibt noch diverse Schlupflöcher zu stopfen.