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Corona als Vorwand für Massenentlassungen in Nähfabriken

Seit die Krise über die Welt gerollt ist, vergeht kaum ein Tag, ohne dass man nicht von Entlassungen liest. Nicht alle sind nachvollziehbar oder sie werden fragwürdig umgesetzt: So verletzt etwa eine Textilfabrik in Myanmar die Arbeitnehmerrechte aufs gröbste. Auch die Schweizer Modefirma Tally Weijl produziert dort.

Städte in der Zukunft: Blüten ihrer Region und des Zusammenlebens

Es gibt keinen Planet B, sagt die Klima-Streik-Bewegung. Nein? Dann wird es höchste Zeit, ihn uns auszudenken. Was ist anders in einer Welt, die den Systemwechsel schafft? Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie viel Veränderung in kurzer Zeit möglich ist. Agraringenieurin und Journalistin Leila Dregger wagt sich an einen Countdown des utopischen Denkens. Dabei stellt sie sich unter anderem die Städte nach dem Systemwechsel vor.

Schweizer Banken sollen armen Ländern Schulden erlassen

Verschiedene Entwicklungsorganisationen, darunter die Schweizer NGOs Alliance Sud und Public Eye oder das Hilfswerk Swissaid rufen in einem Schreiben zum Schulderlass auf. Die Coronakrise stürze viele Entwicklungsländer in ausserordentliche Notlagen. Schweizer Banken stünden als wichtige Gläubigerinnen dieser Länder in der Verantwortung. Die Organisationen fordern den Bund auf, einen runden Tisch einzuberufen, um die Modalitäten eines Schuldenerlasses zu verhandeln.

Die heilende Kraft der Natur

Natur tut gut, das hört man immer wieder. Diese Worte sind aber mehr als nur eine Volksweisheit. Genügend wissenschaftliche Studien belegen, dass Natur uns gesund hält – sogar gesund macht. Die Studien zeigen am Ende auf, dass wir unbedingt täglich ein paar Stunden im Fluss, im Wald, im Meer oder im Garten sein sollten.

Die zweite Welle: keine Wissenschaft, kaum Kranke, aber mehr Einschränkungen

Mit der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln beginnt heute offiziell in der Schweiz die zweite Welle. Angesichts fehlender Wissenschaft und Krankheitsfälle kann man über Sinn und Zweck der Verschärfungen nur rätseln. Eine Antwort liefert ausgerechnet der US-Pharmakonzern Merck, der die Maskenpflicht als «Idiotie» bezeichnet.

Der Bundesrat startet die zweite Welle

Dank Tests in nie dagewesenem Ausmass steigen die «Fallzahlen». Der Bundesrat aktiviert seine Notrechts-Kompetenzen und verfügt die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Gleichzeitig liegt der Anteil der Covid-19-Fälle bei verschwindenden 0,2 Prozent der Hospitalisierungen. Die befürchtete zweite Welle beginnt mit Statistiken und Massnahmen, die mit dem medizinischen Geschehen kaum noch etwas zu tun haben.

Das Leben eines Tönnies-Schweines

Seit dem Corona-Ausbruch bei Mitarbeitern vom Fleischproduzenten Tönnies in Deutschland, sind Schlachthöfe und Tierhaltung wieder vermehrt im Gespräch: Die Tierrechtlerin Friederike Schmitz beschreibt das Leben eines typischen Tönnies-Schweines – von seiner Geburt bis zur Schlachtung.

Der König, der keiner sein will

Die Afrobolivianer sind stolz auf ihren König. Julio Pinedo aber pflückt lieber auf seiner Plantage Kokablätter. Der Nachkomme von Sklaven ist den königlichen Pflichten überdrüssig. Zumal seine Position eher symbolisch ist, und die afrikanischstämmige Gemeinschaft in Bolivien nach wie vor Rassismus ausgesetzt ist. Ein Augenschein vor Ort.

Mit Worten gegen das Vergessen

Mehr als 40´000 Menschen sind seit 1993 auf der Flucht nach Europa umgekommen. Die meisten von ihnen ertranken im Mittelmeer. Letzten Samstag fand schweizweit der Aktionstag «Beim Namen nennen» statt – um die Opfer der «Festung Europa» aus ihrer Anonymität zu heben und gemeinsames Trauern im öffentlichen Raum zu ermöglichen.

«Café Med» öffnet wieder

In der Medizin gibt es meist keinen Weg ohne Fragen: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen werden neu auch in Bern auf medizinische Fragen versuchen Antworten zu finden. Das unentgeltliche Angebot Café Med findet im Berner Generationenhaus statt.