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Angetreten, um die «Barbarei des Menschen zu zähmen»: Wir ehren Sie, Sir Martin Luther King

Voller Trauer und erstaunlich für die, die es erlebt haben, begehen wir den 56. Jahrestag der Ermordung von Martin Luther King Jr. auf dem Balkon eines Motels in Memphis in einem düsteren Amerika. Eines Amerika, das immer noch von demselben Hass zerrissen ist, der ihn getötet hat, und das immer noch kläglich daran scheitert, sein Ziel der Rassengleichheit zu erreichen.

«Nicht die Ostermärsche sind naiv – die Kriegspolitik ist es!»

Die Ostermärsche 2024 in Deutschland haben eine bemerkenswerte Wirkung erzielt: Erstmals seit Jahren äusserten sich hochrangige Vertreter der Bundespolitik, einschliesslich des Bundeskanzlers, des Wirtschaftsministers, der Aussenministerin und des Chefs der Opposition, zu den Forderungen und dem Einfluss der Friedensbewegung.

Segnen als Sieg des Lebens

Zu Ostern fragt sich der Philosoph Philippe Schultheiss, wie wir wohl gedeihlich in die Welt hineinwirken können. «Wie soll ich segnen?» Eine erste und provisorische Antwort lautet: Wünschen Sie einander ganz bewusst «Frohe Ostern!»

Von den kriegerischen Schlafwandlern

Die Situation in Europa in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg weist grosse Ähnlichkeiten mit den Jahren vor dem russische Angriff auf die Ukraine auf. In beiden Fällen hat es genügend Hinweise auf vorhandene aber in ihrem Gefahrenpotential (mehr oder minder bewusst) zu wenig beachtete Interessenskonflikte gegeben.

Atomwaffenverbotsvertrag: Schweizer Regierung bleibt weiterhin untätig

Mit dem Entscheid von Mittwoch, dem Atomwaffenverbotsvertrag weiterhin nicht beizutreten, weigert sich der Bundesrat – gegen den ausdrücklichen Willen des Parlaments – ein starkes Zeichen für die Ächtung von Atomwaffen zu setzen. Die Allianz für ein Atomwaffenverbot will diesen Entscheid mit einer Volksinitiative korrigieren.