Lebensraum

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vollwertig leben

Wahrheit und Wissenschaft – drei Fragen nach der Erkenntnis von Welt und Sein

Haben und Sein: Die Auflösung unseres Lebens und Seins in Daten ist in ihrem Kern eine Bestrebung, die aus Angst und Panik heraus agiert. Der «Dataismus», den wir haben – und im Grunde haben wir damit ein «Garnichts» – gibt vor, jegliche Ideologie zu canceln, ist jedoch selbst eine unipolare Ideologie. Diese führt zu einem Totalitarismus in allen Lebensbereichen. Das Individuum mutiert darin zu einem biotechnologisch optimierten, von Sein entleertem Geschöpf. Aus der Serie: «Vom Geschöpf zum Schöpfer» von Andreas Beers. Teil 2.

«Das Spiel der Angst nicht mitspielen» - zwischen den Fronten Kolumbiens

Sabine Lichtenfels, Mitgründerin der Friedensgemeinschaft Tamera in Portugal, besucht derzeit gemeinsam mit Andrea Regelmann das Friedensdorf San José de Apartadó in Kolumbien. In unserer Reihe «3 Fragen» sprechen sie mit Brigida Gonzales, die von Anfang an in dem Dorf lebt, das sich zwischen allen Fronten für Versöhnung und Frieden entschlossen hat.

Wir glauben alles, wissen nichts und haben die Wahrheit gepachtet

Wir glauben nicht mehr an Gott, sondern an Google. Mit unseren digitalen Augen schauen wir in die kleinste Ecke der Materie und in die entferntesten Winkel des Alls. Wir sind «so frei» und in der Lage, unsere Erde zu zerstören oder zu kultivieren. Wir haben also die Wahl. Unsere innere Haltung und Weltanschauung ist der entscheidende Faktor dabei. Aus der Serie: «Vom Geschöpf zum Schöpfer» von Andreas Beers. Teil 1: Einführung.

Chapeau! – für Anni Lanz

Anni Lanz setzt sich seit über 40 Jahren für die Rechte von Geflüchteten und Sans-Papiers ein. Ihr Engagement besteht nicht nur aus schönen Floskeln und gut gemeinten Worten, sondern aus handfesten Taten. Die sie auch schon dazu gebracht haben, das Gesetz zu brechen, weil es den Schutz der Menschenrechte nicht garantiert hat. Die Baslerin war nicht nur für diverse Organisationen wie «Solidarité sans frontières» oder die Basler Anlaufstelle für Sans-Papiers tätig, sondern hat im Laufe der Jahrzehnte auch mehr als 100 Geflüchtete bei sich zu Hause aufgenommen. 2004 wurde ihr von der Universität Basel die Ehrendoktorwürde verliehen, 2005 war sie für den Friedensnobelpreis nominiert. Nun wurde die 76-Jährige mit dem Prix Courage Lifetime Award des «Beobachters» ausgezeichnet.