Lebensgemeinschaften als Laboratorien für Friedenskultur. Es fühlt sich eng an, aber wenn man es ausprobiert, ist es anders. Auch in der Schweiz gibt es «Gemeinschaften». Kolumne.
Selbst die positivsten Veränderungen im Aussen, selbst das Wissen um Techniken für eine friedliche Kommunikation können nur dann wirksam und nachhaltig sein, wenn wir am inneren Empfinden und an unserer individuellen Entwicklung arbeiten. Dann strahlt der gelebte innere Frieden sogar so auf die Umgebung aus, dass gleichzeitig der äussere Frieden erschaffen werden kann. Die vierteilige Serie «Frieden lernen» soll Anstoss sein, als auch Neugier wecken, in Richtung inneren und äusseren Frieden. Letzter Teil.
Die Fahrten durchs bolivianische Hochland werde ich nie vergessen. Stundenlange, karge Weite ohne Bäume, eine vergilbte Dürre, durch die sich Menschen und Tiere nur langsam bewegen. Regisseur Alejandro Loayza Grisi hat diese Welt in einen Film gebannt, der genauso vielschichtig ist wie malerisch. «Utama» ist gleichzeitig Soziodrama, Liebesgeschichte und eine Dokumentation der Klimakrise.
Das laute Zürich kann auch still. Vor allem in diesen Tagen. Bis am 19. Juni finden in Zürich über 60 kostenlose öffentliche Veranstaltungen zum Thema Stille statt. Psst!
Mit unsere Art, die Welt zu sehen, der Art wie wir sie deuten, mit unserem Glauben und unseren Überzeugungen gestalten wir schlussendlich einen grossen Teil unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit. Andere Völker können uns helfen, über den Tellerrand zu schauen. Die vierteilige Serie «Frieden lernen» soll Anstoss sein, als auch Neugier wecken, in Richtung inneren und äusseren Frieden. Teil 3.
Plötzlich wach zu sein. Das erlebte die freischaffende Sängerin, Werklehrerin und Mutter von drei Kindern. Franziska Schiltknecht, auch Ziska genannt, lebt in Trogen im Aargau in einer kleinen Hausgemeinschaft. Wenn sie nicht dort ist, tourt sie durch die Schweiz. Wie schon bald wieder, ab Juli. Im Rahmen unserer Rubrik «3 Lebensfragen» erzählt Ziska uns mehr über die richtungsweisenden Momente in ihrem Leben.
Wir sitzen im goldenen Käfig und rebellieren gegen die Gitterstäbe, die wir uns selbst geschmiedet haben. Je mehr individuelle Freiheit wir geniessen, desto mehr Ungerechtigkeiten erkennen wir. Unsere Empfindlichkeiten arten in gesellschaftliche Phobien aus. Kolumne.
Der Umgang unter uns Menschen ist kompliziert und der «Turm zu Babel» scheint leider noch allzu lebendig zu sein. Er führt zu Spaltung, Streit und grosser Einsamkeit in unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund lohnt es sich, Methoden einer friedensfördernden Kommunikation näher anzuschauen. Die vierteilige Serie «Frieden lernen» soll Anstoss sein, als auch Neugier wecken, in Richtung inneren und äusseren Frieden. Teil 2.
40 Jahre feministische Theologie und Frauen-Kirche-Bewegung. Das wird mit einem Buch und einer Buchvernissage gefeiert. Morgen in der Heiliggeistkirche in Bern. Mit Gesprächen und Harfe-Klängen.
«Und wie geht es Ihnen wirklich?» Der Psychiater meines Sohnes schaut mich mit forschendem Blick an. Meine vorherige Antwort, dass es mir eigentlich gut gehe, zwar streng halt und stressbedingt zu wenig Schlaf, scheint ihn nicht befriedigt zu haben. Zu tief meine Augenringe, zu unruhig das Ziehen an der Zigarette. Kolumne.