Arbeit

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entscheiden & arbeiten

3 Fragen an Autodidakt Wolfgang Sechser

Die grund-Stiftung fördert ein Lernen nach inneren Impulsen, ein individualisiertes Zusammenleben und selbstverantwortliches Denken – bei Kindern und Jugendlichen genauso wie bei Erwachsenen. Die unter dem Dach der Stiftung entstandene Gemeinschaft Schloss Tempelhof im deutschen Kreßberg besteht aus 100 Erwachsenen und Familien mit rund 50 Kindern und funktioniert wie ein kleines Dorf. Eine weitere Gemeinschaft bei Kempten und ein Stadtteilprojekt in Crailsheim zeigen: Das Prinzip hat Erfolg. Gründungsmitglied und Stiftungsratsvorsitzender Wolfgang Sechser ist überzeugt: «Gemeinsam dem eigenen inneren Plan zu folgen, entwickelt selbstbestimmte Menschen, die ihr volles Potenzial entfalten können – während das öffentliche Bildungssystem die Jugendlichen oft nur zu Industriearbeitern und Konsumentinnen verbildet.» Im Interview mit dem Zeitpunkt erklärt der 60-Jährige, wie das Leben in der Gemeinschaft aussieht und warum diese Art von Zusammenleben und -arbeiten auch Externen – die herzlich willkommen sind – ganz neue Welten eröffnen kann.

Über 50-Jährige fanden schneller einen Job

Auf der Suche nach einer Arbeit fanden Menschen im Jahr 2021 im Durchschnitt nach rund sieben Monaten eine Neuanstellung, was sogar kürzer war als 2019 noch vor der Coronapandemie. Gar noch schneller fanden Arbeitssuchende über 50 Jahre die berufliche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt, nämlich innert weniger als sieben Monaten.

3 Fragen an Theologin Esther Gisler Fischer

Seit ihrem Studium der Theologie, Ethnologie und Religionswissenschaften beschäftigt sich die 53-Jährige mit Theologien aus Frauensicht und mit der Rolle von Frauen in religiösen und kulturellen Traditionen. Esther Gisler Fischer arbeitet seit zwölf Jahren als Pfarrerin in Zürich. Zum heutigen Tag der Frau sagt sie: Es braucht ihn noch. Und zur Lage der Welt und der Frauen findet sie: Der Welt würde es wohl besser gehen, wenn die Frauen mehr Einfluss hätten.

Corona: 330 Milliarden Euro Wirtschaftsverlust

Berechnungen für die Jahre 2020 und 2021 werfen ihre Schatten voraus: Die Krise hat zu hohen wirtschaftlichen Verlusten geführt. Das tatsächliche Ausmass könnte noch höher sein: Denn künftige Wertschöpfungsverluste, die etwa durch Ausfälle in der Bildung entstehen, sind in den Zahlen noch nicht berücksichtigt.