Europa

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3 Fragen an den Journalisten Carlos Gabetta

Mit politischen, sozialen und wirtschaftlichen Themen aus Lateinamerika und Europa beschäftigt er sich bereits das ganze Leben. Während der argentinischen Diktatur als Journalist bedroht, musste er 1976 Lateinamerika verlassen und ging nach Frankeich ins Exil. Dort arbeitete er unter anderem für die Agentur France Presse. Nach rund zehn Jahren kehrte Carlos Gabetta nach Argentinien zurück und wurde Chefredakteur von Le Monde Diplomatique in Buenos Aires, wo er heute noch lebt. Der 77-Jährige macht sich über die jetzige Lage in Lateinamerika Sorgen.

Die Trinkwasserinitiative erreicht Europa

Mit einem Appell an die EU und die deutsche Regierung warnen europäische Wasserversorger vor irreversiblen Trinkwasserbelastungen. Sie fordern eine konsequente Ökologisierung der Agrarsubventionen und erzielen damit in der EU und Deutschland grosses Medienecho. Die Forderungen decken sich mit jenen der Schweizer Trinkwasserinitiative, die im Juni zur Abstimmung kommt.

Die griechische Regierung übt Druck und Zensur gegen NGOs in Flüchtlingslagern aus

Mit einem neuen Gesetz versucht die griechische Regierung Mitarbeiter von NGOs zu kriminalisieren, die über menschenrechtswidrige Zustände in Flüchtlingscamps berichten wollen. Zudem könnten in einem neuen Lager auf der Insel Lesbos Asylsuchende, aber auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen einer möglichen Bleivergiftung ausgesetzt sein, denn das Lager wurde auf einem militärischen Schiessplatz errichtet.

Chapeau! – für die Weihnachtsengel

Alljährlich sorgen christliche Hilfswerke mit der Aktion «Weihnachten im Schuhkarton» auf der ganzen Welt für strahlende Kinderaugen. Hoffnung ist ansteckend. Sie ist eines der besten Geschenke, die wir Kindern machen können – vor allem in dieser schwierigen Zeit.