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Diverses

Chapeau! – für Lea Hungerbühler

Die Organisation AsyLex begleitet Geflüchtete online und gratis bei ihren Asylverfahren. Seit 2017 baut Gründerin Lea Hungerbühler ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Anwältinnen und Juristen sowie Übersetzerinnen und Asyl-Experten auf, um ihr grosses Ziel zu verwirklichen: dass jede asylsuchende Person das Verfahren, dem sie unterworfen ist, in seinen Grundzügen versteht und kostenlose Rechtsberatung erhält. 2020 hat AsyLex mehr als 50 Personen aus der Ausschaffungshaft befreit. Nun wurde Lea Hungerbühler mit dem Prix Caritas ausgezeichnet.

Podcast: Frauen in Hosen oder mit Revolvern

Wo sind eigentlich die Frauen in der Historie? Damit setzt sich der Podcast «HerStory» auseinander, dabei sollen Frauen und queere Personen endlich sichtbar gemacht werden. Und zwar in ihrer ganzen Vielfalt: Geschichten um «held:innenhafte« und weniger glorreiche Figuren vom alten Ägypten bis in die jüngere Vergangenheit. Unbedingt mal reinhören!

Vaterkrise

«Und wie geht es Ihnen wirklich?» Der Psychiater meines Sohnes schaut mich mit forschendem Blick an. Meine vorherige Antwort, dass es mir eigentlich gut gehe, zwar streng halt und stressbedingt zu wenig Schlaf, scheint ihn nicht befriedigt zu haben. Zu tief meine Augenringe, zu unruhig das Ziehen an der Zigarette. Kolumne.

3 Fragen an Theologin Esther Gisler Fischer

Seit ihrem Studium der Theologie, Ethnologie und Religionswissenschaften beschäftigt sich die 53-Jährige mit Theologien aus Frauensicht und mit der Rolle von Frauen in religiösen und kulturellen Traditionen. Esther Gisler Fischer arbeitet seit zwölf Jahren als Pfarrerin in Zürich. Zum heutigen Tag der Frau sagt sie: Es braucht ihn noch. Und zur Lage der Welt und der Frauen findet sie: Der Welt würde es wohl besser gehen, wenn die Frauen mehr Einfluss hätten.

Die Geschichtsschreibung macht uns seit 500 Jahren unsichtbar

Die peruanische Anthropologin Iñakapalla Chávez Bermúdez reflektiert anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März, inwiefern das Kunsthandwerk des Webens die gesellschaftliche Rolle der Frau in den Anden bestimmt, und wie sich diese mit der europäischen Invasion verändert hat. Kolumne.

Die Rückeroberung der weisen, heilenden Frau

«Wir tragen die individuellen und kollektiven Wunden des Weiblichen in uns, die es zu heilen gilt», schreibt Jasmin Gonzalez in ihrem neuen Buch «Wir sind die Töchter der Hexen, die ihr nicht verbrennen konntet». Denn auch wenn es heute keine Hexenverbrennungen mehr gibt: Selbstbestimmte Frauen, die sich nicht um Konventionen kümmern, sind der Gesellschaft immer noch suspekt.