Die Hilfsorganisation «medico international» fordert, dass die Verantwortlichen für die verheerenden Zustände im Flüchtlingslager zur Rechenschaft gezogen werden.
Mit einem neuen Gesetz versucht die griechische Regierung Mitarbeiter von NGOs zu kriminalisieren, die über menschenrechtswidrige Zustände in Flüchtlingscamps berichten wollen. Zudem könnten in einem neuen Lager auf der Insel Lesbos Asylsuchende, aber auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen einer möglichen Bleivergiftung ausgesetzt sein, denn das Lager wurde auf einem militärischen Schiessplatz errichtet.
Werden Frauen künftig überall vertreten sein, so wie es sich gehört? Wird ihre Arbeit endlich bezahlt? Eines ist sicher: Die Revolution wird feministisch – oder sie wird nicht. Die Montagsserie.
Es ist ein inspirierendes Rundum-Angebot, das Projekt «Wagen zum Glück». Die jungen Berner haben einen Gastrobetrieb aufgebaut, der draussen ist, nebst Speis und Trank auch Kultur anbietet und Flüchtlinge integriert. Ihre neuste Idee: ein gemütliches Winter-Popup-Restaurant.
Es gibt auch links-grüne Argumente für die Begrenzungsiniaitive. Aber die NZZ und die WOZ haben ein entsprechendes Textinserat abgelehnt. So weit geht die Zensur in einem Land, das sich der freien Meinungsäusserung rühmt.
Die Afrobolivianer sind stolz auf ihren König. Julio Pinedo aber pflückt lieber auf seiner Plantage Kokablätter. Der Nachkomme von Sklaven ist den königlichen Pflichten überdrüssig. Zumal seine Position eher symbolisch ist, und die afrikanischstämmige Gemeinschaft in Bolivien nach wie vor Rassismus ausgesetzt ist. Ein Augenschein vor Ort.
Mehr als 40´000 Menschen sind seit 1993 auf der Flucht nach Europa umgekommen. Die meisten von ihnen ertranken im Mittelmeer. Letzten Samstag fand schweizweit der Aktionstag «Beim Namen nennen» statt – um die Opfer der «Festung Europa» aus ihrer Anonymität zu heben und gemeinsames Trauern im öffentlichen Raum zu ermöglichen.
Über die landesweiten Proteste in den USA wird Israel wohl sehr besorgt sein. Afroamerikaner protestieren seit Ende Mai gegen die Ermordung eines Schwarzen durch einen weißen Polizisten. Könnte es bald Proteste in Palästina geben?
Soziale Absicherung der Bäuerinnen, faire Löhne für ausländische Landarbeiter und Kooperationen zwischen Produzenten und Konsumenten standen im Zentrum einer Tagung für solidarische Landwirtschaft in Bern. Der Druck auf die Grossverteiler soll erhöht werden.
Morgen Samstag beginnt in Davos das Sommer WEFF. Am Sonntag spricht dort der Journalist Helmut Scheben über Dinge, die in den Massenmedien nicht berichtet werden - zum Beispiel über Syrien.