Ernährung

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vollwertig leben

Wie sieht eine zukunftsfähige Welt aus?

Wird die Menschheit das 22. Jahrhundert noch erleben? Wie kann das Leben in Zukunft auf unserem Planeten aussehen? Diese und andere Fragen ergründet das Umweltfestival «films for future», das vom 5. bis 28. November in Zürich stattfindet. 25 Filme, Podiumsdiskussionen sowie ein Kurzfilmwettbewerb und Workshops stehen auf dem Programm.

Fleischersatz mundet besser als das Original

Ein Forscherteam der Technischen Universität Kaunas in Litauen und der Universität Helsinki hat ein äusserst nahrhaftes Fleischanalogon auf der Grundlage von fermentiertem Okara – Sojapresskuchen – vorgeschlagen. Diese Innovation könnte die Industrie für Fleischersatzprodukte verändern, indem sie ein Produkt anbietet, das weniger Salz und gesättigte Fette und mehr Geschmack als echtes Fleisch enthält.

Die EU will Gentech-Regelungen abschwächen

Zurzeit unterliegen neue Gentechnikverfahren in der EU strengen Regulierungen auf Grund des Gentechnikgesetzes. Das soll sich mit dem neuen Vorschlag der EU-Kommission ändern. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (ABL) ruft deshalb dazu auf, der Kommission Bedenken mitzuteilen – dies ist noch bis am 22. Oktober möglich.

«Planet Hope Comeback» am Bundeshaus

Die Vielfalt der Natur und ihre Gefährdung durch den Menschen – seit der Erstaufführung von «Planet Hope» im vergangenen Jahr ist das Thema nur noch dringlicher geworden. Nachdem das Rendez-vous-Bundesplatz-Spektakel im Coronajahr 2020 bereits nach acht Abenden abgebrochen werden musste, findet es vom 16. Oktober bis 20. November unter dem Titel «Planet Hope Comeback» in Bern statt – in einer erweiterten Version.

Ein Malheur auf der Waage

Schönheitsideale verändern sich mit der Zeit. Doch ganz abgesehen von der Frage, ob die fülligen Frauen auf barocken Gemälden attraktiver sind als die Wespentaillen im 19. Jahrhundert: Warum hängt die Wertschätzung von Menschen so sehr von Äusserlichkeiten ab? Ich würde gern mal jemanden sagen hören: «Schade, dass du dich nicht mehr für Menschenrechte einsetzt, sonst könntest du glatt ein Modell sein.» Kolumne.

Ohne Pieks #3: Graswurzle – eine Bewegung von unten, die Menschen lokal vernetzt

Der Verein «Graswurzle» hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen auf lokaler Ebene zu vernetzen. Er bezeichnet sich als Bewegung von unten, die konstruktive Lösungen für die Krise bietet und parallele Strukturen für Menschen schafft, welche die aktuellen politischen Einschränkungen als schmerzhafte Einschnitte in ihr Leben empfinden. Geschäftsführerin Prisca Würgler erzählt im Interview mit dem Zeitpunkt, wie die Bewegung entstanden ist und sich stetig weiterentwickelt. Aus der Serie «Ohne Pieks», in der wir die Geschichten von Ungeimpften erzählen.

Vandana Shiva: «Regenwürmer sind weit höher entwickelt als Düngemittelfabriken»

Auf dem gestrigen UNO-Welternährungsgipfel in New York wurde über die Reform des weltweiten Lebensmittelsystems debattiert. Auf höchster politischer Ebene realisiert man offenbar langsam, wie viel sozialen und ökologischen Schaden die industrielle Nahrungsmittelproduktion anrichtet. Für die indische Aktivistin Vandana Shiva ist das alter Kaffee: Die Naturwissenschaftlerin kämpft schon seit Jahrzehnten für den lokalen biologischen Anbau, der die Biodiversität fördert, und gegen Saatgut-Monopole. Aus der Serie «Aussergewöhnliche Frauenbiografien».

3 Fragen an Biologe Oswaldo Maillard

Bedrohung der Artenvielfalt, Umweltrisiken in Ökosystemen und Schutzgebieten: Unter anderem damit beschäftigt sich der 42-jährige Biologe, der für das Observatorium des Chiquitano-Trockenwaldes im bolivianischen Santa Cruz verwantwortlich ist. In seiner Arbeit setzt sich Oswaldo Maillard für eine harmonische Koexistenz zwischen Gesellschaft und Natur ein. Der Bolivianer ist besorgt über die weltweit voranschreitende Abholzung der Wälder, es sei höchste Zeit zu handeln.